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Germania-Boerboel.de

Gesunde Boerboels…

…will jeder haben. Im Großen und Ganzen ist der Boerboel ein gesunder Hund, wenn er aus einer ordentlichen Zucht stammt. Molosser   allgemein   haben   eine   Veranlagung   für   HD   (Hüftgelenksdysplasie)   und   ED   (Ellenbogen-Dysplasie),   genau   hier   liegen   auch   die Hauptprobleme beim South African Boerboel. Gefürchtet sind auch Magendrehungen, die häufig mit dem Tod des Hundes enden. Bei   Boerboels   mit   nicht   so   gut   gewinkelten   Hinterläufen   treten   oft   Kreuzbandrisse   auf,      oft   schon   im   jungen   Alter   beim   wilden   toben   und springen. Die   operative   Korrektur   ist   meist   recht   kostenintensiv.   Auch   wenn   es   mehrere   Methoden   für   die   “Reparatur”   gibt,   ist   doch   der   Prozess langwierig und verlangt viel Geduld von Hund und Halter. Wenn   Sie   einen   Boerboel-Welpen   kaufen,   sollten   Sie   auf   möglichst   gute   HD-   und   ED-Auswertungen   der   Elterntiere   achten.   Auch   wenn beide   Eltern   Superhüften   (A)   haben,   ist   dies   allerdings kein   Garant   für   Makellosigkeit.   Genetisch   gibt   es   immer noch   eine   Prädisposition   von   17%   für   HD,   selbst   wenn beide     Eltern     auf    A     geröntgt     wurden.          Das     würde bedeuten,    bei    einem    10    Welpen    starken    Wurf    hätten immerhin   knapp   2   Welpen   die   Anlage   für   HD.   Natürlich spielen   auch   die   Umwelteinflüsse   eine   große   Rolle,   wie Fütterung   und   Haltung   z.   Bsp.      Ein   guter   Züchter   wird Ihnen dazu sehr viele Hinweise liefern. Die   Bewegung   des   jungen   Hundes   spielt   eine   wichtige, wenn   nicht   sogar   entscheidende   Rolle.   HD   kommt   bei großen,     schweren          Hunden     häufig     vor,     Statistiken belegen   Werte   von   bis   zu   46   %.   Das   heißt,   gut   die   Hälfte der   Hunde   hat   (nach   FCI   Kriterien)   A-Hüften   (keinerlei Fehlstellung)   oder   B-Hüften   (Übergangsform,      nicht   ganz perfekt,   aber   auch   nicht   wirklich   geschädigt),   alle   anderen eine Form der Hüftgelenksdysplasie von C bis E. Die Stufen bedeuten: A = HD frei B = Übergangsform, Grenzfall C = leichte HD D = mittlere HD E = schwere HD Je   nach   Schwere   der   Fehlstellungen   kann   es   zu   gesundheitlichen   Veränderungen   kommen,   die   die   Lebensqualität      vor   allem   des   Hundes, aber auch die des Menschen einschränken. HD   kann   nicht   geheilt   werden,   es   wird   mit   zunehmendem   Alter   des   Hundes   eher   noch   schlimmer   durch   die   Bildung   von   Arthrosen.   Es sollte   vom   Boerboelhalter   daher   unbedingt   darauf   geachtet      werden,   das   junge   Hunde   nicht   zu   früh belastet   werden.   Das   Laufen   neben   dem   Fahrrad   z.   Bsp.   muss   dem   erwachsenen   Hund   (3   Jahre) vorbehalten bleiben.
Allerdings   kann   auch   ein   Boerboel   mit   D- Hüften      sehr      lange      Schmerz-      und Beschwerdefrei   leben,   wenn   das   Problem rechtzeitig erkannt wird. HD   kann   nicht   mit   bloßem   Auge   erkannt werden,     sondern     ausschließlich     durch röntgen.   Dazu   muss   der   Hund   in   Narkose gelegt     werden.     Hier     ist     der     Hinweis vonnöten,    dass    der    Boerboel    mitunter sehr   empfindlich   auf   Narkosen   reagiert. Bitte     den     Tierarzt     darauf     hinweisen. Einige   Boerboels   sind   aus   der   Narkose nicht mehr erwacht. Ganz    wichtig:    Das    Gewicht    des    jungen Hundes   sollte   sehr   langsam   zunehmen,   man   spricht   auch   vom   "groß   hungern".   Zwar   sind   die kleinen   “Fleischklopse”   mehr   als   drollig   und   so   süß,   jedoch   mit   zunehmender   Größe   treten   eher Beschwerden   auf.   Also   lieber   einen   “schmalen”   Junghund   mit   Chance   auf   ein   beschwerdefreies Leben, als ein zuckersüßes Pummelchen mit schwerster HD als erwachsener Boerboel. Die Rippen sollten nicht unbedingt zu sehen - aber leicht zu fühlen sein! Sehr    häufig    kommt    gerade    im    jungen    Alter    (ab    ca.    4    Monate)    die    Panostitis    vor,    auch Knochenentzündung    genannt.    Sie    fällt    durch    lahmen    und    Bewegungsunlust    auf,    ist    weder genetisch    nachgewiesen    noch    durch    Bakterien    oder    Viren    begründet.    Als    gesichert    gilt    die Überanspruchung   des   jungen   Hundes   und   zu   schnelles   Wachstum. Auch   eine   Überversorgung   mit Kalzium   begünstigen   die   Panostitis,   die   gut   mit   Schmerzmitteln   und   Schonung   behandelt   werden kann und im besten Fall ohne Schäden ausheilt. Allerdings   tritt   die   Panostitis   häufig   gleichzeitig      mit   anderen   orthopädischen   Erkrankungen   wie   ED, HD oder OCD auf. Das sollte beim röntgen der Gelenke gleich mit geprüft werden. Weitere Infos:   www.burbull.de   und   www.bbwelpen.de
Germania Berta Barcadi und Germania Bine Beretta
Gesundheit
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germania-boerboel.de Faustformel zur Bewegung von Boerboel Welpen: 1 Woche  Alter = 1 Minute 16 Wochen Alter = 16 Minuten 
Um              einen              aussagekräftigen   Röntgenbefund   (nach   FCI-Standard)   für die    Hüften    und    Ellenbogen    zu    erhalten, muss   der   Boerboel   mindestens   12   Monate alt    und    sediert    sein    zur    Untersuchung. Diese    Untersuchung    ist    u.    a.    zwingend notwendig,   wenn   der   Boerboel   zur   Zucht eingesetzt    werden    soll.    Akzeptabel    sind die Werte HD A bis C und ED 0 bis 1.
Das Formular zur SABBS Röntgenuntersuchung kann hier angefordert werden: 
Unsere Zucht wurde gemäß §11 des Tierschutzgesetzes beim zuständigen Veterinäramt angemeldet, kontrolliert und genehmigt. © Germania-Boerboel.de 2003-2018 Alle Rechte in Wort und Bild vorbehalten.
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Gesunde Boerboels…

…will   jeder   haben.   Im   Großen   und   Ganzen   ist   der   Boerboel   ein   gesunder   Hund,   wenn   er   aus einer ordentlichen Zucht stammt. Molosser   allgemein   haben   eine   Veranlagung   für   HD   (Hüftgelenksdysplasie)   und   ED   (Ellenbogen- Dysplasie),   genau   hier   liegen   auch   die   Hauptprobleme   beim   South   African   Boerboel.   Gefürchtet sind auch Magendrehungen, die häufig mit dem Tod des Hundes enden. Bei   Boerboels   mit   nicht   so   gut   gewinkelten   Hinterläufen   treten   oft   Kreuzbandrisse   auf,      oft   schon im jungen Alter beim wilden toben und springen. Die   operative   Korrektur   ist   meist   recht   kostenintensiv.   Auch   wenn   es   mehrere   Methoden   für   die “Reparatur” gibt, ist doch der Prozess langwierig und verlangt viel Geduld von Hund und Halter. Wenn    Sie    einen    Boerboel-Welpen    kaufen,    sollten    Sie    auf    möglichst    gute    HD-    und    ED- Auswertungen   der   Elterntiere   achten.   Auch   wenn   beide   Eltern   Superhüften   (A)   haben,   ist   dies allerdings   kein   Garant   für   Makellosigkeit.   Genetisch   gibt   es   immer   noch   eine   Prädisposition   von 17%   für   HD,   selbst   wenn   beide   Eltern   auf A   geröntgt   wurden.      Das   würde   bedeuten,   bei   einem   10 Welpen   starken   Wurf   hätten   immerhin   knapp   2   Welpen   die Anlage   für   HD.   Natürlich   spielen   auch die   Umwelteinflüsse   eine   große   Rolle,   wie   Fütterung   und   Haltung   z.   Bsp.      Ein   guter   Züchter   wird Ihnen dazu sehr viele Hinweise liefern. Die   Bewegung   des   jungen   Hundes   spielt   eine   wichtige,   wenn   nicht   sogar   entscheidende   Rolle. HD   kommt   bei   großen,   schweren      Hunden   häufig   vor,   Statistiken   belegen   Werte   von   bis   zu   46   %. Das   heißt,   gut   die   Hälfte   der   Hunde   hat   (nach   FCI   Kriterien) A-Hüften   (keinerlei   Fehlstellung)   oder B-Hüften   (Übergangsform,      nicht   ganz   perfekt,   aber   auch   nicht   wirklich   geschädigt),   alle   anderen eine Form der Hüftgelenksdysplasie von C bis E. Die Stufen bedeuten: A = HD frei B = Übergangsform, Grenzfall C = leichte HD D = mittlere HD E = schwere HD Je    nach    Schwere    der    Fehlstellungen kann         es         zu         gesundheitlichen Veränderungen       kommen,       die       die Lebensqualität      vor   allem   des   Hundes, aber       auch       die       des       Menschen einschränken. HD   kann   nicht   geheilt   werden,   es   wird mit    zunehmendem    Alter    des    Hundes eher   noch   schlimmer   durch   die   Bildung von     Arthrosen.     Es    sollte    vom Boerboelhalter              daher unbedingt    darauf    geachtet      werden,   das   junge   Hunde   nicht   zu   früh   belastet   werden.   Das   Laufen neben   dem   Fahrrad   z.   Bsp.   muss   dem   erwachsenen   Hund   (3   Jahre) vorbehalten bleiben.
Allerdings   kann   auch   ein   Boerboel   mit   D-Hüften   sehr   lange   Schmerz- und   Beschwerdefrei   leben,   wenn   das   Problem   rechtzeitig   erkannt wird. HD     kann     nicht     mit     bloßem     Auge     erkannt     werden,     sondern ausschließlich   durch   röntgen.   Dazu   muss   der   Hund   in   Narkose   gelegt werden.   Hier   ist   der   Hinweis   vonnöten,   dass   der   Boerboel   mitunter sehr    empfindlich    auf    Narkosen    reagiert.    Bitte    den   Tierarzt    darauf hinweisen.    Einige    Boerboels    sind    aus    der    Narkose    nicht    mehr erwacht. Ganz   wichtig:   Das   Gewicht   des   jungen   Hundes   sollte   sehr   langsam zunehmen,   man   spricht   auch   vom   "groß   hungern".   Zwar   sind   die kleinen    “Fleischklopse”    mehr    als    drollig    und    so    süß,    jedoch    mit zunehmender   Größe   treten   eher   Beschwerden   auf.   Also   lieber   einen “schmalen”   Junghund   mit   Chance   auf   ein   beschwerdefreies   Leben, als     ein     zuckersüßes     Pummelchen     mit     schwerster     HD     als erwachsener Boerboel. Die   Rippen   sollten   nicht   unbedingt   zu   sehen   -   aber   leicht   zu   fühlen sein! Sehr   häufig   kommt   gerade   im   jungen   Alter   (ab   ca.   4   Monate)   die Panostitis    vor,    auch    Knochenentzündung    genannt.    Sie    fällt    durch lahmen      und      Bewegungsunlust      auf,      ist      weder      genetisch nachgewiesen    noch    durch    Bakterien    oder    Viren    begründet.    Als gesichert    gilt    die    Überanspruchung    des    jungen    Hundes    und    zu schnelles     Wachstum.     Auch     eine     Überversorgung     mit     Kalzium begünstigen   die   Panostitis,   die   gut   mit   Schmerzmitteln   und   Schonung behandelt werden kann und im besten Fall ohne Schäden ausheilt. Allerdings    tritt    die    Panostitis    häufig    gleichzeitig        mit    anderen orthopädischen   Erkrankungen   wie   ED,   HD   oder   OCD   auf.   Das   sollte beim röntgen der Gelenke gleich mit geprüft werden. Weitere Infos:   www.burbull.de   und   www.bbwelpen.de
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Faustformel zur Bewegung von Boerboel Welpen: 1 Woche  Alter = 1 Minute 16 Wochen Alter = 16 Minuten
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